Wahlen will zu viel und wird spät bestraft

Fußball-Verbandsligist SG Perl-Besch kam gegen Wahlen-Niederlosheim erneut kurz vor Schluss zum Sieg.

Im Spiel zuvor hatte es die SG Perl-Besch bereits spannend gemacht, im Kreisduell der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Wahlen-Niederlosheim glänzten die Moselaner erneut als Spätzünder: In Beaumarais fiel das 3:2-Siegtor in der Nachspielzeit, am Sonntag war es „schon“ in der 90. Minute soweit:

Christoph Carl passte rechts zum eingewechselten Daniel Repplinger, der auf und davon ging und per Querpass Marius Becker das 3:2 servierte – der vierte Sieg in Folge für Perl-Besch, das zwei Punkte hinter den SF Rehlingen-Fremersdorf erster Verfolger des makellosen Spitzenreiters bleibt. Dass die SG wieder lange zittern musste, war aus Sicht von Heiko Niederweis unnötig: „Mit der 2:1-Führung hatten wir nach der Pause eigentlich alles im Griff. Dann vergeben wir drei Mal das mögliche 3:1. Wir hätten uns viel Hektik ersparen können, am Ende ist der Sieg sehr glücklich“, sagte der Spielertrainer.

Die Gäste gingen durch David Schommer in Führung (30.), Perl-Besch schlug postwendend zurück: Mathias Palmer verlängerte einen Freistoß per Kopf zu Carl – 1:1 (32.). Danach zeigte Becker schon in Hälfte eins, dass er späte Tore mag. Er traf mit einem an ihm selbst verursachten Elfmeter zum 2:1 (45.). Nach der Pause wurde Wahlen-Niederlosheim immer stärker, das steigerte sich noch, als Spielertrainer Alexander Schmitt mit einem trockenen Freistoß zum 2:2 ausglich (75.). Nach einer GelbRoten Karte für den starken SG-Verteidiger Dennis Hösch (85.) drängten die Gäste erst recht auf die drei Punkte – „vielleicht wollten sie zu viel“, mutmaßte Niederweis mit Blick auf Beckers spätes Siegtor.

Quelle: Saarbrücker Zeitung, 5.9.2017

Im dritten Anlauf endlich der erste Sieg?

Fußball-Verbandsligist Wahlen-Niederlosheim empfängt den SV Karlsbrunn, Perl-Besch den Spitzenreiter. 

Von: David Benedyczuk

Nach zwei unglücklichen Niederlagen zum Auftakt soll es für die Verbandsliga-Fußballer des SV Wahlen-Niederlosheim im dritten Anlauf endlich klappen. Mit dem SV Karlsbrunn empfängt das Team der Spielertrainer Nico Portz und Alexander Schmitt an diesem Samstag um 16 Uhr eine Mannschaft, die nach einem Umbruch in dieser Saison nicht so stark eingeschätzt wird und zuletzt ohnehin bei den Wahlenern ein gern gesehener Gegner war. Die drei jüngsten Duelle mit der Elf aus dem Warndt konnte der SVW gewinnen, wobei es in den letzten beiden Partien mit einem 2:1 zu Hause und dem jüngsten 3:2-Auswärtssieg durch einen Portz-Doppelpack nach 1:2-Rückstand jeweils richtig eng zuging.

Dass Karlsbrunn durchaus mit Vorsicht zu genießen ist, davon kann auch die SG Perl-Besch nach dem mageren 1:1 im Heimauftakt ein Lied singen. „Da hat der Gegner aus einer Chance ein Tor gemacht. Dem Rückstand sind wir lange hinterhergelaufen“, sagt SG-Angreifer Pascal Hurth, der mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht ganz zufrieden war. „Im Gegensatz dazu war unsere Leistung beim FC Rastpfuhl um Längen besser.“ Immerhin: Auf den 22-Jährigen ist Verlass. Denn Hurth macht bisher genau dort weiter, wo er in der Vorsaison als Torschützenkönig der Verbandsliga aufgehört hat: Nach dem späten Ausgleich gegen Karlsbrunn glückte ihm beim 3:0-Auswärtssieg über die hochgehandelten Rastpfuhler ein Doppelpack. „Da waren wir ziemlich effektiv, haben eine geschlossene Teamleistung und hohe Laufbereitschaft gezeigt“, lobt Hurth, der mit Perl-Besch an diesem Sonntag um 15 Uhr nun den Aufsteiger und Überraschungs-Spitzenreiter SV Ritterstraße empfängt. Die Gäste wiederum gewannen zuletzt in Karlsbrunn mit 3:1 (0:1). „Ritterstraße ist als Aufsteiger für mich eine Unbekannte. Aber wir sind normalerweise sehr heimstark und wollen zumindest an unsere gute Leistung gegen Rastpfuhl anknüpfen“, sagt Hurth. Aufatmen bei den Fans: Hurth selbst war zwar im letzten Spiel mit dem linken Fuß umgeknickt, wird aber am Sonntag auflaufen können.

Quelle: Saarbrücker Zeitung, 19.8.2017

Einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel

Die Neuzugänge des SV Wahlen-Niederlosheim mit Spielertrainer Nico Portz (von links): Yannik Schmitt, Tobias Kochems, Marvin Röder und Alexander Schmitt.

 

Wahlen/Niederlosheim. Heimkehrer sollen den SV Wahlen-Niederlosheim noch schlagkräftiger machen.

In seine  dritte Verbandsliga-Saison geht der  SV Wahlen-Niederlosheim mit viel Optimismus. War das erste Spieljahr in der zweithöchsten Liga des Fußballverbandes noch von Abstiegsängsten begleitet und der Klassenerhalt auf den letzten Drücker geschafft worden, so mauserte sich die aus überwiegend einheimischen Spielern geformte Elf im zweiten Jahr zu einem nicht zu unterschätzenden Ligakonkurrenten, der mit einer guten Rückrunde relativ früh den Klassenverbleib sicherte.

 „Bei unserer Truppe stimmen Kampf, Energie, Leidenschaft und Willen sowie die Kameradschaft“, nennt Vereinschef Rainer Palz die Stärken der Mannschaft, für die Spielertrainer Nico Portz seit fünf Jahren verantwortlich zeichnet. Die Vereinsarbeit beim Verbandsligisten ist von Kontinuität geprägt. Auch kommen die Spieler nahezu alle aus den beiden Dörfern Wahlen und Niederlosheim. Von daher ist es nicht ungewöhnlich, dass sich einige ihrem Heimatverein wieder angeschlossen haben, nachdem sie zuvor in höheren Ligen aktiv waren. So wie Tobias Kochems, der über die Vereine SV Weiskirchen, FC Noswendel Wadern und FC Reimsbach nach Wahlen-Niederlosheim zurückkehrte. Oder  Alexander Schmitt, der für den FC Reimsbach und den SV Mettlach seine Fußballschuhe schnürte, jetzt aber wieder die Farben der Mannschaft vom Kappwald trägt. Vom SV Losheim kommt dessen Eigengewächs Yannik Schmitt zum SV Wahlen-Niederlosheim.

Alexander Schmitt wird mehr in der Defensive für Stabilität sorgen, da sind sich die Verantwortlichen beim Verein sicher. Zudem wird Schmitt die Rolle des zweiten Spielertrainers übertragen. Kochems und Yannik Schmitt sollen in vorderer Front für Tore sorgen. „Schmitt ist der Abräumer vor der Abwehr und für den Spielaufbau von hinten heraus zuständig, und ich bin es in der Offensive neben den etatmäßigen Stürmern für Tore“, beschreibt Portz die Aufgabenverteilung der beiden Spielertrainer. Mit den weiteren Neuzugängen Marvin Röder (eigene Jugend) und Patrick Omlor (SV Habach), bei nur zwei Abgängen, hat sich die Mannschaft sicherlich nicht nur verstärkt, sondern ist auch in der Breite besser aufgestellt. Das dürfte auch der zweiten Mannschaft in der Kreisliga A Hochwald unter Trainer Jens Stass zu Gute kommen. „Das Niveau wurde in der Qualität und in die Quantität gesteigert“, zeigt sich Portz mit den ersten Eindrücken in den Trainingsspielen zufrieden. Damit werden für die neue Saison auch Begehrlichkeiten geweckt, was das Saisonziel angeht. „Einen einstelligen Platz streben wir auf jeden Fall an“, heißt die klare Ansage von Portz. Für ihn soll es demzufolge keine Abstiegsängste mehr geben. Allerdings muss das Team kurz vor Saisonbeginn einen herben Rückschlag verkraften: Spielertrainer Nico Portz hat sich bei einem häuslichen Unfall einen Kahnbeinbruch zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung, 3.8.2017

Herren - Saison 2017/18

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